Pirschwanderungen

Pirschwanderung © Sarova Mara Game Camp

Wer die Savanne nicht nur vom Auto aus bei einer Pirschfahrt erleben, sondern den Boden unter seinen Füßen spüren und auf Augenhöhe mit den Tieren der Wildnis sein möchte, für diese Gäste sind Pirschwanderungen ideal. Diese werden von Lodges in Privatgebieten und teilweise auch in Nationalparks angeboten. Bei beiden fallen Zusatzgebühren an, da ein bewaffneter Ranger die Wandergruppe begleiten muss.

Erfahrene Fährtenleser führen die Gäste nicht nur zu den Tieren, sondern geben ihr Wissen über Spuren, Losungen und Eigenarten der Tiere auch gern an die Gäste weiter.

Bei Pirschwanderungen sollte man auf gutes Schuhwerk und auf die richtige Kleidung achten. Hier gilt besonders, grelle Farben zu vermeiden. In einem Pirschfahrzeug nehmen die Tiere nur das Fahrzeug und weniger die Insassen war, bei Pirschwanderungen erkennen die Tiere, dass es sich um Menschen handelt. Je bunter, desto eher wird man erkannt. Safarifarben wie braun, beige, khaki und grün werden empfohlen. Strahlendes Weiß sollte man ebenfalls vermeiden.

Pirschwanderungen sind eine gute Gelegenheit, dem Lebensraum der Tiere einmal ganz nahe zu kommen, die Gerüche und Geräusche der Natur bewusst wahrzunehmen und etwas über Spuren und Details zu lernen, die man bei Pirschfahrten leider nicht sehen kann.