Nationalparks und Conservancies

Elefanten in der Massai Mara © Foto: Kenya Tourism

In Kenia wurden bereits um 1900 die ersten Naturschutzgebiete eingerichtet, nachdem durch die Großwildjagd viele Tierarten so stark dezimiert wurden, dass man eine Ausrottung befürchtete. Heute gibt es 22 Nationalparks und 32 Naturschutzgebiete, die zusammen ca. 7,5 % von Kenias Fläche ausmachen. Die Nationalparks und Schutzgebiete sind neben dem Badetourismus einer der Hauptgründe, warum Besucher nach Kenia kommen. Mit ihren Eintrittsgeldern sichern sie den Erhalt der Schutzzonen und bieten der einheimischen Bevölkerung Arbeitsmöglichkeiten. Darüber hinaus sind die zahlreichen Touristen ein wirksamer Schutz gegen Wilderei.

Weitere Informationen zu den Nationalparks findet man auch auf der Internetseite des KWS (Kenya Wildlife Service).

Man unterscheidet verschiedene Territorien:

Nationalparks haben die strengsten Tierschutzauflagen. Landwirtschaft oder Viehhaltung innerhalb des Gebietes ist nicht erlaubt. Besucher dürfen nur auf markierten Wegen fahren. Nachtfahrten bzw. Pirschwanderungen sind nicht gestattet bzw. unterliegen strengen Auflagen durch die Behörden.
Lodges oder Campingplätze in Nationalparks sind umzäunt und abgesperrt.

Nationalreservate (National oder Nature reserves) sind Schutzgebiete, die teilweise auch durch die einheimische Bevölkerung genutzt werden darf. Teilweise sind die Gebiete Privatgelände und damit unterliegen sie nicht mehr der staatlichen Aufsicht. Nachtfahrten und Wanderungen sind deshalb problemlos mit einem Guide möglich.

Conservancies (Schutzgebiete) sind häufig privat geführte Reservate, oft zu einer Farm oder zu einer Lodge gehörend. Viele grenzen an die Nationalparks an, die häufig nicht eingezäunt sind. Die Tiere können sich frei zwischen den einzelnen Gebieten bewegen.

Die Nationalparks und Schutzgebiete sind neben dem Badetourismus einer der Hauptgründe, warum Besucher nach Kenia kommen. Mit ihren Eintrittsgeldern sichern sie den Erhalt der Schutzzonen und bieten der einheimischen Bevölkerung Arbeitsmöglichkeiten.  Darüber hinaus sind die zahlreichen Touristen ein wirksamer Schutz gegen Wilderei.

Weitere Informationen zu den Nationalparks findet man auch auf der Internetseite des KWS (Kenya Wildlife Service).

Giraffe im Lake Nakuru Nationalpark © Bernd Gerlach

Massai Mara National Reserve

Mara North Conservancy

Mara Naboisho Conservancy

Tsavo Nationalpark

Amboseli Nationalpark

Lake Nakuru Nationalpark

Lake Naivasha National Park

Nairobi Nationalpark

Aberdare Nationalpark

Samburu National Reserve

Meru Nationalpark

Shaba National Reserve

Ol Peteja Conservancy

Lewa Wildlife Conservancy

Loisaba Conservancy

Haller Park, Mombasa