Nairobi Nationalpark

Nairobi Nationalpark © Foto: Kenya TourismDie Lage des Nairobi Nationalparks ist für einen Nationalpark eher ungewöhnlich und auch Fotos von Tieren mit der „Skyline“ von Nairobi im Hintergrund entsprechen nicht unbedingt den gängigen Vorstellungen eines Tierschutz- gebietes. Trotzdem bietet dieser Nationalpark auf nur circa 118 Quadratkilometern eine große Artenvielfalt. Lediglich freilebende Elefanten kommen nur sehr selten in das Gebiet. Der Park ist im Süden offen, jedoch gibt es nur einen schmalen Korridor, durch den Elefanten von Amboseli oder Chuyu einwandern könnten.

Dafür ist der Park, der auf drei Seiten durch Elektrozäune Mensch und Tier voreinander schützt, das erfolgreichste Schutzgebiet für Spitzmaulnashörner (Black Rhinos), die hier zusammen mit Löwen, Leoparden, Geparden, Masai-Giraffen und einer bunten Vogelwelt mit 500 Arten ganzjährig anzutreffen sind. Lediglich Zebras und verschiedene Antilopen wandern über den Mbagathi Fluss, der die offene südliche Grenze bildet, während der Regenzeit in Richtung Süden und kommen nur während der Trockenzeit an die Wasserstellen im Park. Diese wurden durch Damme künstlich angelegt, um mehr Wasser im Park zu halten.

Löwin im Nairobi Nationalpark © Foto: Svenja Penzel | Outback Africa ErlebnisreisenWer auf jeden Fall Elefanten und Nashörner sehen möchte, dem sei der Besuch des berühmten „Elefantenwaisenhauses“ – des David Sheldrick Wildlife Trust empfohlen, das täglich eine Stunde für Besucher öffnet. In der Nähe gibt es außerdem noch das Giraffencenter sowie ein Tierpark, in dem verwaiste Wildkatzen aufgezogen werden.

Durch die Nähe zu Nairobi eignet sich der Park hervorragend als Ausflugsziel für einen Vor- oder Verlängerungstag in Verbindung mit einer Keniasafari. Wer direkt am Park übernachten möchte – das Gelände des  Ole Sereni Hotel, das früher die Amerikanische Botschaft beherbergte, grenzt direkt an das Nationalparkgelände.