Shaba National Reserve

Elefant im Shaba Nationalreservat © Foto: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen In der trockenen Samburu-Region im nördlichen Teil Zentralkenias gibt es ein Trio aus benachbarten Nationalreservaten: Shaba, Buffalo Springs und Samburu. Shaba ist das größte, aber am wenigsten besuchte dieser drei Reservate. Weil ihnen nicht ständig Autos begegnen, sind die Tiere hier scheuer als in stärker frequentierten Parks. In Shaba müssen sich Gäste bei Pirschfahrten manchmal länger gedulden, bis sie Großwild erspähen. Dafür erleben sie ganz ungestört eine Landschaft und Tierwelt, wie man sie anderswo in Ostafrika nicht zu sehen bekommt.

Grevy's Zebra im Shaba Reservat © Foto: Marco Penzel | Outback Africa ErlebnisreisenDurch das goldene Gras der Steppe streifen Beisa-Oryx-Antilopen mit ihren langen Hörnern. Die eigenartigen Giraffenantilopen (Gerenuks) recken ihre langen Hälse in die Höhe, um an die besten Blätter der Sträucher zu gelangen. Netzgiraffen mit ihrer besonders klaren Zeichnung fressen an den Akazien, und Somali-Strauße stolzieren durch die Savanne. Im Norden wird das Reservat vom Ewaso Ngiro Fluss begrenzt, an dessen Ufern Doumpalmen mit ihren verzweigten Stämmen wachsen. Joy Adamson, die mit dem Buch und dem Film „Born Free“ – „Frei geboren“ über die Löwin Elsa im Meru Nationalpark berühmt wurde, arbeitete auch in Shaba. Hier beobachtete sie eine Leopardin, die sie in die Freiheit entließ. Die Geschichte dieses Tieres beschreibt Joy Adamson in einem Buch: „Queen of Shaba“.

Shaba wird nur als Ziel von Privatsafaris angeboten. Eine Lodge ist das Joy’s Camp, benannt nach Joy Adamson, die hier gelebt und gearbeitet hat. Ein Ausstellungsraum erinnert daran.